Montage von Napalé Wandpaneelen – Schritt-für-Schritt-Anleitung für ein perfektes Ergebnis

Wandpaneele in Stein-, Marmor-, Holz- und weiteren Designs sind eine einfache Möglichkeit, Innenräume stilvoll zu gestalten. Sie lassen sich schnell anbringen und verwandeln jeden Raum in wenigen Stunden. In dieser Anleitung erklären wir dir, wie du die Montage sauber und dauerhaft durchführst – inklusive Profi-Tipps und Checklisten.

Vorbereitung: Paneele an das Raumklima anpassen

Bevor du mit der Montage beginnst, sollten die Paneele mindestens 24 Stunden im Raum gelagert werden. So passen sie sich an Temperatur und Luftfeuchtigkeit an, was spätere Verformungen verhindert. Optimale Bedingungen: 15–35 °C, flach liegend und spannungsfrei gelagert.

Werkzeug und Zubehör

Werkzeugübersicht: Bleistift, Meterstab, Wasserwaage, Stichsäge, Cuttermesser, Spachtel

Checkliste: Grundausstattung

  • Bleistift
  • Maßband oder Zollstock
  • Wasser- oder Laser-Wasserwaage
  • Cuttermesser
  • Feinsäge oder Stichsäge
  • Riffelspachtel
  • Kartuschenpistole
  • Montagekleber

Übersicht von Werkzeugen wie Akkuschrauber, Kreisschneider, Kreissäge, Gummihammer und Silikon

Optionales Zubehör

  • Silikon für Feuchträume
  • Akkuschrauber
  • Lochsäge / Kreisschneider
  • Kreissäge
  • Gummihammer

Tipp: Bereite alle Werkzeuge vorab vor, um Unterbrechungen während der Montage zu vermeiden.

Weiße Wand zur Hälfte verschmutzt, mit einem Lichtschalter und drei Steckdosen an der rechten Seite.

Schritt 1: Wand vorbereiten

Damit die Paneele sicher haften, sollte die Wand sauber, trocken und eben sein:

  • Staub, Fett und lose Bestandteile entfernen
  • Alte Farbschichten, Tapetenreste oder Schimmel beseitigen
  • Grobe Unebenheiten ausgleichen
  • Steckdosen- und Schalterabdeckungen abnehmen
  • Sicherung bei Elektroarbeiten ausschalten

Profi-Tipp: Prüfe die Wand zusätzlich mit einer Wasserwaage, um Unebenheiten zu erkennen.

Wandpaneel, auf dem mit Stift Linien für die exakte Ausrichtung eingezeichnet sind.

Schritt 2: Fläche ausmessen & Montage planen

  • Breite und Höhe exakt messen
  • Paneele probeweise anordnen, um die optimale Ausrichtung zu bestimmen
  • Zuschnitt-Markierungen auf der Rückseite einzeichnen
  • Musterübergänge und Verlegerichtung beachten

Experten-Tipp: Bei komplexen Mustern lohnt sich eine kurze Simulation, um späteres Nachjustieren zu vermeiden.

Zuschneiden eines Wandpaneels in weißer Marmoroptik mit Cuttermesser für die Montage.

Schritt 3: Paneele zuschneiden

  • Geeignetes Werkzeug: Stichsäge, Kreissäge oder Cuttermesser
  • Feinzahniges Blatt für saubere Kanten verwenden
  • Optional: Malerkrepp entlang der Schnittkante kleben

Profi-Tipp: So verhinderst du Ausfransen und erhältst perfekte Kanten.

Teil eines Wandpaneels ausgeschnitten, Löcher für Lichtschalter und Steckdosen gebohrt zur Montage.

Schritt 4: Aussparungen herstellen

Für Steckdosen, Lichtschalter oder Rohrdurchführungen:

  • Position exakt anzeichnen
  • Lochsäge oder Forstnerbohrer verwenden
  • Schnittkanten entgraten, damit das Paneel sauber anliegt

 

Rückseite eines Wandpaneels, auf der Montagekleber für die Anbringung auf der Wand verteilt wurde.

Schritt 5: Paneel kleben

  • Rückseite gründlich reinigen
  • Montagekleber großzügig auftragen
  • Mit Zahnspachtel gleichmäßig verteilen

Tipp: Eine gleichmäßige Kleberverteilung sorgt für maximale Haftung und minimiert spätere Unebenheiten.

 

Halb mit Wandpaneel gestaltete Wand, Wasserwaage prüft die Ausrichtung

Schritt 6: Paneel anbringen

  • Paneel an der gewünschten Stelle ansetzen
  • Von unten nach oben gleichmäßig festdrücken
  • Mit Wasserwaage prüfen
  • Korrekturen vorsichtig mit Mikrofasertuch durchführen

Profi-Hinweis: Eine Dehnungsfuge von 2–3 mm zu Boden und Decke einplanen.

Halb mit weißem Marmor-Wandpaneel gestaltete Wand mit Lichtschalter und drei Steckdosen

Schritt 7: Abschlussarbeiten

  • Schutzfolie entfernen
  • Steckdosen- und Schalterabdeckungen wieder montieren
  • Fugen oben, unten und seitlich mit Silikon abdichten

Hinweis: Im Nassbereich müssen alle Kanten rundum abgedichtet werden, um Feuchtigkeitsschäden zu vermeiden.

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